Die vom Zeit-Geschichte(n) e.V. unter Federführung unseres Vorsitzenden Prof. Dr. Udo Grashoff erarbeitete Wanderausstellung „Jugendstrafvollzug in der DDR“ wurde am 11. Dezember 2025 auf dem Campus für Demokratie (ehemaliges Stasi-Areal) in Berlin-Lichtenberg eröffnet. Sie beleuchtet das Leben in den Jugendhäusern Halle, Hohenleuben, Dessau und Torgau, zeigt persönliche Schicksale sowie Umerziehungsmethoden und ist bis zum 11. Februar 2026 dort zu sehen.
Die Ausstellung stammt aus dem Jahr 2024. Im Jahr 2025 wurde sie in Zusammenarbeit mit dem Erinnerungsort Torgau, der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale) und dem Thüringer Archiv für Zeitgeschichte „Matthias Domaschk“ um sechs Tafeln zu weiteren Haftorten und persönlichen Schicksalen erweitert.
Für die Finanzierung danken wir vor allem der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der DDR-Diktatur sowie dem Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Sachsen-Anhalt.
Ein Artikel in der Zeitung Die WELT berichtete über die Ausstellung:
„Grundsätzlich jeder ‚Neue‘ wird brutal zusammengeschlagen“
von Sven-Felix Kellerhoff
Ausstellungszeitraum: 11. Dezember 2025 bis 11. Februar 2026.
Ort: Campus für Demokratie, Haus 22, Berlin-Lichtenberg (U5 Magdalenenstraße).
Wir bedanken uns für die Organisation der Ausstellung und der Eröffnungsveranstaltung bei der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e.V., konkret Sandra Czech sowie beim Bundesarchiv/Stasi-Unterlagen-Archiv
Die Fotos von der Ausstellungseröffnung verdanken wir Sebastian Sachse:
- Grußwort der SED-Opferbeauftragten beim Deutschen Bundestag Evelyn Zupke
- Grußwort der Vizepräsidentin des Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archivs Alexandra Titze
- Grußwort von Amélie zu Eulenburg (Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur)
- Prof. Dr. Udo Grashoff
- Zeitzeuge Ralf Steeg
- Ralf Steeg mit Prof. Dr. Grashoff
















